Sprachreisen

Pyramiden und orientalische Märkte – in Ägypten der arabischen Sprache auf der Spur

Das erste, das einem bei Ägypten sofort einfällt, sind wohl die Pyramiden von Gizeh. Die drei imposanten Bauwerke ziehen Besucher aus aller Welt magnetisch an. Napoleon soll beim Anblick der Pyramiden einem Soldaten ganz überwältigt zugerufen haben: „40 Jahrhunderte blicken auf euch herab“.

Die größte der drei Pyramiden ist Khufu oder Cheops, mit stolzen 137 Metern. Früher war sie wahrscheinlich noch um gute 10 Meter höher. Einer der Steinquader, aus denen die Pyramide besteht, wiegt nicht weniger als 2,5 Tonnen. Die Bauzeit wird auf 30 Jahre geschätzt. Nicht weniger als 2,3 Millionen der schweren Blöcke wurden dazu benötigt. Chephren und Mykerinus heißen die beiden anderen Pyramiden, die an der Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten, wie die Ägypter glaubten, zwischen fruchtbarem Land und Wüste, vor 4500 Jahren erbaut wurden.

Einen Aufenthalt in der ägyptischen Hauptsstadt Kairo sollten nur diejenigen in Betracht ziehen, die mit Lärm, großen Menschenmengen und bunten Getümmel gut umgehen können. Zwischen dem Bab Suwela, dem südlichen Stadttor und dem Bab el Futuh, dem nördlichen Stadttor, zieht sich die Hauptmarktstraße Sharia Muizz Il Din Allah.

Fußgänger, Karren, Marktsstände – alles dicht an dicht. Außerdem wird der Weg entlang der Marktstraße von beeindruckenden Bauwerken gesäumt. Der Fakahani Moschee zum Beispiel. Schließlich gelangt man zum Khan el-Khalili, dem Touristenmarkt Kairos. Voran kommt man hier nur schwer. Fernöstliche Waren, Gold, Silber, Gewürze, Leder- und Töpferwaren werden hier feilgeboten, gehandelt wird gerne. Unbedingt einen Besuch abstatten sollte man auch dem nahe gelegenen Fishawi-Kaffee. Außerdem gibt es einige Straßenmärkte, die auf bestimmte Güter spezialisiert sind. Am Wekala al-Balaq verkaufen die Händler nur Stoffe, in der Mohammed Ali Strasse hingegen kann man nur Musikinstrumente erwerben.

Zugegebener Maßen ist eine Sprachreise nach Ägypten ein wenig ungewöhnlich. Die MitarbeiterInnen des Schweizer Sprachkursanbieters ESL bestätigen aber, dass sich viele Studierende für die arabische Sprache interessieren. Sprachreisen Malta, ein Aufenthalt in den USA – jeder kennt Englisch als Weltsprache. Französisch und Italienisch, sind genauso wie Spanisch sehr beliebt. Die Faszination des Arabischen besteht darin, dass es so gänzlich anders ist als die anderen europäischen Sprachen. Arabisch wird heute von 250 Millionen Menschen auf der Welt gesprochen und gehört zur Familie der afroasiatischen Sprachen. Von „Arabisch“ zu sprechen, ist deshalb ein wenig irreführend, weil es sich eigentlich um eine Vielzahl an verschiedenen Dialekten handelt – das irakische Arabisch, das marokkanische Arabisch, das ägyptische Arabisch etc.

Das Lernkonzept der ESL-Partnerschule in Kairo macht die Studierenden einerseits mit der Alltagssprache vertraut, möchte diesen aber auch einen Eindruck der traditionellen Literatur und des Arabisch des Korans vermitteln. Tradition und Moderne werden gleichermaßen berührt, was zu einem tieferen Verständnis von Sprache und Kultur führt.

Sprachreisen sind die perfekte Gelegenheit nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur eines Landes hautnah zu erleben. Langjährige Erfahrung, ein Netz an Partnerschulen in mehr als 150 Destinationen auf 5 Kontinenten sowie persönliche Beratung machen ESL zu einem kompetenten und zuverlässigen Partner für diejenigen die Reisen und Sprachen-Lernen verbinden wollen.